EkoNiva Insights #4 August 2026
03.08.2026 Aktuelles aus dem Unternehmen
Sehr geehrte Interessenten, liebe Freunde der EkoNiva Gruppe,
mit der vierten Ausgabe unserer Quartals-News möchten wir über die Entwicklungen des ersten Halbjahres 2026 sowie über einige Meilensteine informieren, die wir in den vergangenen Monaten erreicht haben.
Unsere operativen Ergebnisse im ersten Halbjahr zeigen eine solide Entwicklung: Die Rohmilcherzeugung ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4 % auf über 813.200 Tonnen gestiegen, die Milchverarbeitung sogar um 19 %. Auch der Viehbestand ist weiter gewachsen. Zugleich hat in unseren Betrieben die Ernte 2026 begonnen.
Besonders freut mich, dass wir in dieser Ausgabe an mehreren Stellen zeigen können, wie sich unsere über die Jahre aufgebaute Wertschöpfungskette weiter auszahlt: Mit EN Sirius, EN Kvant und EN Orion haben wir die ersten eigenen Sommerweizen- und Kichererbsensorten in das staatliche Register eingetragen. Unsere Bio-Milch EKONIVA Organic ist beim nationalen Bio-Wettbewerb zur Bio-Marke des Jahres gewählt worden. Und unsere Käserei in Schtschutschje hat die Zulassung für den Export nach China erhalten – ein weiterer Schritt zur Erschließung internationaler Absatzmärkte, die wir bereits im Bereich Milchpulver eingeleitet haben.
Diese Entwicklungen bestätigen den Weg, den wir eingeschlagen haben: die konsequente Weiterentwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Züchtung eigenen Saatguts, über den Ackerbau und die Milchproduktion bis hin zu Verarbeitung der Milcherzeugnisse und den Export.
Ich wünsche Ihnen und Euch viel Freude bei der Lektüre unserer EkoNiva Quartals-News Nr. 4.
Herzliche Grüße
Ihr Stefan Dürr
EkoNiva veröffentlicht operative Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026
EkoNiva hat die operativen Ergebnisse für Januar bis Juni 2026 vorgelegt. Die Rohmilcherzeugung stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4 % auf über 813.200 Tonnen. Der durchschnittliche Viehbestand wuchs auf rund 257.700 Tiere, davon 121.700 Milchkühe. Die Verarbeitung von Milcherzeugnissen legte um 19 % auf 161.950 Tonnen zu, wobei Frischmilch und traditionelle Molkereiprodukte um 20 % zulegten. Für die Ernte 2026 wurden in 13 Regionen 464.000 Hektar bereitgestellt; das eigene Zuchtportfolio an Saatgut umfasst inzwischen 19 Sorten.
EKONIVA Organic zur Bio-Marke des Jahres gewählt
Die Bio-Milch EKONIVA Organic ist beim 5. Nationalen Bio-Wettbewerb im Publikumsvotum als Bio-Marke des Jahres ausgezeichnet worden. In der Kategorie traten 26 Marken an; über den Sieger entschied eine landesweite Abstimmung mit rund 170.000 Teilnehmern. Die Produktlinie von EKONIVA Organic umfasst pasteurisierte Vollmilch mit 3,3–6 % Fett sowie H-Milch mit 3,2 % Fett. Mit Letzterer war EkoNiva 2022 das erste Unternehmen Russlands, das haltbare Bio-H-Milch herstellte. Die Rohmilch stammt vom gruppeneigenen Bio-Betrieb Sawinskaja Niwa in der Region Kaluga und wird im Werk MosMedynagroprom verarbeitet.
Käserei für den Export nach China zertifiziert
Die Käserei von EkoNiva in Schtschutschje (Region Woronesch) hat die Zulassung für den Export von Käse und weiteren Milcherzeugnissen nach China erhalten. Der Betrieb stellt mehrere halbharte Käsesorten sowie die Premium-Hartkäse Dürr Classic und Dürr Zeller her und produziert täglich über sechs Tonnen Käse. Die erste Charge soll im Sommer 2026 nach China gehen, danach sind regelmäßige Lieferungen geplant. Bereits zuvor war die Käserei für den Export in die Zollunion sowie nach Abchasien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan zertifiziert. Die Dürr-Hartkäse Produkte wurden im September 2025 beim internationalen Käsewettbewerb Le Mondial du Fromage in Frankreich ausgezeichnet.
Ernte der Marktfrüchte 2026 hat begonnen
In den Betrieben von EkoNiva hat die Ernte der Marktfrüchte begonnen. Den Auftakt machte die Region Woronesch. Zuerst wurde Winterweizen gedroschen, parallel dazu lief die Ernte von winterharten Gräsern in Woronesch und Sibirien. Für die laufende Saison hat EkoNiva über 270.000 Hektar für Marktfrüchte vorgesehen, davon mehr als 63.600 Hektar mit Winterkulturen. Für 2026 wird eine Bruttoernte von über 1,2 Mio. Tonnen erwartet (2025: 1,24 Mio. Tonnen), hinzu kommen über 1,1 Mio. Tonnen Grundfutter (Trockenmasse). Der erste Schnitt der Futtergräser ist bereits abgeschlossen, der zweite steht kurz vor dem Abschluss.
Erste eigene Sommerweizen- und Kichererbsensorten im Staatsregister
EkoNiva hat drei selbst gezüchtete Saatgut-Sorten in das staatliche Register der Zuchtleistungen eingetragen: den Sommerweizen EN Sirius sowie die Kichererbsensorten EN Kvant und EN Orion – jeweils die ersten eigenen Sorten dieser Kulturen mit staatlicher Zulassung. EN Sirius erreicht einen Proteingehalt von durchschnittlich 14 % und ist widerstandsfähig gegen zahlreiche Krankheiten sowie gegen Trockenheit. Damit umfasst das eigene Zuchtportfolio von EkoNiva nun 19 Sorten.